Der deutsche Autohersteller Mercedes Benz plant Indonesien
zu einer Produktionsbasis für Busse für Südostasien,
den mittleren Osten und Afrika zu machen, so ein Vorstandsvorsitzender.
Unsere Wahl viel auf Indonesien, weil wir Erfahrungen damit
haben in diesem Land zu investieren. Zudem ist Indonesien
ein potentieller Markt für Personentransportmittel wie
Busse“, sagte Rudi Borgenheimer, Mercedes Benz CEO für
Indonesien, nach einem Gespräch mit Jusuf Kalla am Dienstag
hier in Jakarta.
Er kündigte an weitere interne Meetings zu diesem Vorhaben
mit dem Hauptgeschäftssitz des Autoherstellers in Stuttgart
abzuhalten.
„Die formale Entscheidung (Indonesien zur Basis für
die Busproduktion zu machen) wird voraussichtlich innerhalb
der nächsten sechs Monate gefällt werden. Daraufhin
wird nach zwei oder drei Jahren unser Standort in Bogor (Gunung
Putri) mit der Produktion beginnen“, fügte er hinzu.
Um seine Kapazität der Busproduktion auf eine Stückzahl
von 9.000 zu erhöhen und die Nachfrage in den drei genannten
Weltregionen zu erfüllen, würde Mercedes Benz eine
Gesamtsumme von ca. 10 Millionen Euro zu investieren haben.
Momentan stellt Mercedes Benz 600 Busse und 2.250 Limousinen
pro Jahr in Indonesien her.
Mit dem Vorhaben Indonesien zur Basis für Busproduktion
für die drei Weltregionen zu machen, würde der Autobauer
seine Produktionskapazität auf 9.000 Einheiten steigern,
so Borgenheimer.
„Was unser Vorhaben angeht sind wir optimistisch. Denn
wir haben Erfahrung und eine erfolgreiche Entwicklung in Indonesien.
In den frühen 90er Jahren produzierten wir in Indonesien
bereits bis zu 2.000 Busse im Jahr“, sagte er.
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